Klempnerarbeiten und Legionellen

Die wirksamste Methode zur Verringerung des Legionellenrisikos ist ein gutes Präventionsprogramm. Legionellenbakterien vermehren sich bei Temperaturen zwischen etwa 20°C und 45°C. Daher ist es wichtig, die Temperatur von Warm- und Kaltwasser zu überwachen.

  • Die Austrittstemperatur von Warmwasser darf nicht unter 55 Grad Celsius liegen, und die Temperatur von stehendem Wasser, z. B. in Warmwasserbereitern, muss mindestens 60 Grad Celsius betragen.
  • Die Temperatur des Brauchwassers sollte mindestens 50 Grad betragen. Ein Tipp: Installieren Sie eine Zirkulationspumpe, mit der Sie die Temperatur regulieren können!
  • Vergessen Sie nicht, auch die Temperatur des kalten Wassers zu überprüfen. Die Temperatur des Kaltwassers am Wasserhahn sollte maximal 18°C betragen, um das Risiko von Legionellen zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass die Thermostatmischer mit Rückschlagventilen ausgestattet sind, damit das heiße Wasser nicht in die Kaltwasserleitung fließt.
  • Handtuchtrockner und Fußbodenheizungen haben keine ausreichend hohe Wassertemperatur und sollten daher nicht an die Sanitäranlage angeschlossen werden.
  • Nicht zuletzt sollten die Rohre des Sanitärsystems gedämmt werden, und als vorbeugende Maßnahme sollten so genannte tote Enden in den Rohrleitungen, in denen stehendes Wasser vorhanden sein kann, entfernt werden.

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