Austritt von Kältemittel
Wenn Kältemittel aus einer Kälteanlage austritt, geschieht dies meist in Form eines Gases. Einige Kältemittel riechen nur in sehr hohen Konzentrationen und sind daher schwer zu erkennen.
Das Gas ist schwerer als Luft und sammelt sich daher leicht auf dem Boden. Deshalb ist es wichtig, in Räumen mit Kühlaggregaten für eine gute Belüftung zu sorgen und regelmäßig die Dichtheit der Aggregate zu überprüfen.
Denken Sie daran, dass bei einem Kältemittelkreislauf mit einer Füllmenge von 500 Tonnen CO2e oder mehr ein Leckanzeigesystem installiert werden muss. Das Funktionieren des Systems sollte dann mindestens alle 12 Monate überprüft werden.
Was ist zu tun, wenn Sie einen Unfall haben?
- Die Gase reizen die Augen und die Atemwege schon bei geringen Konzentrationen. Wenn Sie einen Spritzer in die Augen bekommen, spülen Sie sie mindestens 10 Minuten lang mit Wasser aus und wenden Sie sich dann zur weiteren Behandlung an einen Arzt.
- Wenn eine Person hohe Konzentrationen von Kältemittelgasen eingeatmet hat, sollte sie sich sofort bewegen oder an die frische Luft gebracht werden. Eine Person, die stark durch Kältemittel beeinträchtigt wurde, sollte warm und ruhig gehalten werden. Bei Bewusstlosigkeit ist der Notruf 112 zu wählen.
- Bei Erfrierungen sollte die Haut mit lauwarmem Wasser gespült werden, um sie wieder zu erwärmen. Mit Kältemittel getränkte Kleidung sollte sofort ausgezogen werden. Ist sie jedoch an der Haut angefroren, sollte sie erst aufgetaut und dann ausgezogen werden.
Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Beratung zum Thema Kältemittel benötigen!