Wie ein Wärmetauscher funktioniert
Ein Heizsystem mit Fernwärme besteht aus zwei getrennten Kreisläufen. Ein Kreislauf ist auf der primären Seite vom Fernwärmelieferanten und der andere Kreislauf ist auf der sekundären Seite, die das System der Immobilie ist.
Diese beiden Kreisläufe treffen sich in einem Wärmetauscher, der aus dünnen Platten aus wärmeleitendem Metall besteht. Die Wärmeübertragung findet statt, wenn das Wasser von der Primärseite auf die eine Seite der Platten und von der Sekundärseite auf die andere Seite der Platten fließt.
Wie man die Wirksamkeit misst bei einem Wärmetauscher?
Um die Effizienz von Wärmetauschern in der Fernwärmeversorgung zu messen, wird DeltaT an den primären und sekundären Rücklauftemperaturen gemessen. Ein optimaler Wärmeübergang ist ein DeltaT von null Grad, und je höher DeltaT ist, desto schlechter ist die Effizienz.
Bei Wärmepumpen wird DeltaT anhand der Heißgas- und Verflüssigertemperatur gemessen. Wenn DeltaT über 25 Grad liegt, hat die Wärmepumpe Schwierigkeiten, die Wärme abzugeben, und die Lebensdauer der Wärmepumpe wird verkürzt.
Was die Effizienz mindert in einem Wärmetauscher?
Das Problem der heutigen Heiz- und Kühlsysteme besteht darin, dass in den Anlagen ein ständiger Korrosionsprozess stattfindet. Die häufigsten Ursachen für Korrosion sind Sauerstoff im Systemwasser, ein falscher pH-Wert, Mischmetalle und hohe Temperaturen.
Korrosion führt zur Bildung von Rost und Magnetit, die wie eine Isolierung auf den Platten des Wärmetauschers wirken. Das bedeutet, dass der Wärmetauscher ständig gereinigt werden muss, wenn die Wärmeübertragung im Wärmetauscher effektiv sein soll.