Bohrlöcher und Kälteträger

Nicht nur die Wärmepumpe muss regelmäßig gewartet werden, um einen sicheren, effizienten und nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten. Auch die Bohrlöcher müssen regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie über einen längeren Zeitraum hinweg ausreichend Energie liefern.

Bei der Dimensionierung eines Bohrlochs für eine Erdwärmepumpe geht man in der Regel von einer Energieentnahme von etwa 40–50 Watt pro Meter aktivem Bohrloch aus. Wie viel Energie entnommen werden kann, hängt unter anderem vom Untergrund und der Tiefe des Bohrlochs ab.

  1. Um den Zustand eines Bohrlochs zu beurteilen, wird die Temperatur des Kälteträgers überprüft. Die Differenz zwischen der Ein- und Austrittstemperatur des Kälteträgers liegt im optimalen Betrieb normalerweise bei etwa 3–5 °C.
  2. Die Temperatur des Kälteträgers am Einlass der Wärmepumpe sollte möglichst über 0 °C liegen. Wenn die Temperatur im Laufe der Zeit sinkt, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass das Bohrloch zu stark belastet ist.
  3. Wenn die Energieentnahme über einen längeren Zeitraum zu hoch ist, steigt das Risiko, dass sich das Bohrloch nach und nach abkühlt. Dies kann zu einem geringeren Wirkungsgrad der Wärmepumpe führen.

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