Leckagen in Heizungsanlagen
Wenn Sie ein Umspannwerk betreten, sollten Sie als Erstes nach Wasserlecks suchen. Die einfachste Prüfung besteht darin, festzustellen, ob Wasser auf dem Boden steht, und zu prüfen, ob im System Druck vorhanden ist.
Um herauszufinden, wie hoch der Druck sein sollte, messen Sie vom Ausdehnungsgefäß bis zum höchsten Punkt des Systems. In einer Höhe von 10 Metern sollte er 1 Bar plus 0,2 Bar betragen. Die Sicherheitsmarge ist erforderlich, um einen Unterdruck am höchsten Punkt zu vermeiden und das Risiko von Lufteintritt und Kavitation zu verringern.
Wenn kein Wasser austritt und Sie mehrmals Wasser nachfüllen müssen, sollten Sie u. a. prüfen, ob im Ausdehnungsgefäß ein Vordruck vorhanden ist oder ob irgendwo weiter draußen im System eine Leckage vorliegt.
Bei der Rohrinstallation können Sie entweder schweißen, Klemmringverschraubungen verwenden oder mit einem Presswerkzeug pressen. Bei der Verwendung von Klemmringverschraubungen sind ein paar Dinge zu beachten, um Leckagen zu vermeiden.
- Damit die Rohrinstallation genehmigt werden kann, muss das Presswerkzeug innerhalb der letzten 12 Monate kalibriert worden sein. Je nach Einsatz des Werkzeugs und den Anforderungen Ihres Unternehmens muss die Kalibrierung möglicherweise häufiger durchgeführt werden.
- Vor der Druckprüfung eines Rohrleitungssystems sollte eine Dichtheitsprüfung der Klemmringverschraubungen bei drei bar Druck für 30 Minuten durchgeführt werden. Während dieser Zeit darf der Druck nicht abfallen!
- Wenn Glykol in Heizungs- oder Solarkollektorsystemen verwendet wird, sollten Kupplungen mit einem speziellen Gummiring verwendet werden. Glykol löst normale Gummiringe auf und es besteht die Gefahr von Leckagen.
Wenn Sie weitere Fragen zu Heizungsanlagen haben, können Sie sich gerne an uns wenden!